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Schmerzen / Sterbebegleitung / Palliative Care / Suizid

Gian Domenico Borasio
Über das Sterben.
Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen.

Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema "Sterbehilfe" und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander.
207 Seiten, C.H.BECK Verlag 2011, ISBN 978-3-406-61708-9

Simon Peng-Keller / Pierre Bühler (Hg)
Bildhaftes Erleben in Todesnähe,
Hermeneutische Erkundungen einer heutigen ars moriendi

Todesnähe ist oft mit starken Bildern verbunden. Mit Nahtoderfahrungen, Sterbebettvisionen und anderen Formen dieses bildhaften Erlebens beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren und fragen nach dessen Bedeutung für die Betroffenen und ihre Begleitung. Das individuelle Erleben von Menschen in Todesnähe soll damit besser verstanden werden – dies ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Spiritual Care am Lebensende. Ars moriendi ist deshalb im doppelten Sinne zu verstehen: Es geht sowohl um die bildvermittelte Kunst des Sterbens als auch um die Kunst, Sterbende spirituell zu begleiten.
TVZ, 2014, 232 Seiten, ISBN 978-3-290-17771-3, CHF 48.00

Cicely Saunders
Sterben und Leben: Spiritualität in der Palliative Care.

Todkranke Menschen begleiten, eine palliative Medizin und Pflege entwickeln, die den Patienten ihr Sterben erleichtert: Das war das Lebenswerk der englischen Pflegespezialistin und Ärztin Cicely Saunders. Für sie stand der leidende Mensch mit seinen Nöten und Ängsten, aber auch mit seinen Stärken, seiner persönlichen Geschichte und seiner Spiritualität im Zentrum.
Die hier erstmalig ins Deutsche übertragenen Reden und Essays erzählen von der Gründung des ersten Hospizes, von Begegnungen mit sterbenden und doch hoffnungsvollen Menschen, von dem eindrücklichen Ethos der Menschlichkeit und von der Religiosität der Autorin. Wer beruflich oder privat einen Menschen beim Sterbeprozess begleiten und dabei mit den Fragen nach dem Sinn, nach dem Leiden und dem Tod konfrontiert ist, wird diese Reden und Essays mit Gewinn lesen.
96 Seiten, TVZ Theologischer Verlag Zürich 2009, ISBN 3-290-17534-0

Harm-Peer Zimmermann (Hg.), Andreas Kruse (Hg.), Thomas Rentsch (Hg.)
Kultuen des Alterns
Plädoyers für ein gutes Leben bis ins hohe Alter

Wie wollen wir im Alter leben? Welche kulturellen und sozialen Bedingungen sind dafür ausschlaggebend? Altersforscher unterschiedlicher Disziplinen, unter anderem der Kultur- und Medienwissenschaft, Ethnologie, Soziologie und Theologie, loten Möglichkeiten des Alterns in globaler Perspektive aus. Sie weisen auf Potenziale des Alters für Kultur und Gesellschaft hin und widersprechen verbreiteten Negativszenarien, die eine Vergreisung der Gesellschaft und einen Clash of Generations prophezeien. Die Beiträge zeigen anschaulich und zugleich theoretisch versiert, wie die Kunst des humanen Alterns in der Welt gelingen kann.
350 Seiten, Campus, 2016, ISBN 978-3-593-50553-4

Wolfgang Putz, Elke Gloor
Sterben dürfen

Jeder Mensch hat das Recht, würdig behandelt zu werden. Das ist im Grundgesetz verankert. Was aber passiert, wenn ein Mensch nicht mehr in der Lage ist, dieses Recht selbst einzufordern? Dann ist es an den Angehörigen, die Würde des Menschen zu bewahren, für seine Rechte einzutreten und seinen letzten Willen zu erfüllen. Dass das deutsche Rechtssystem der Befolgung des Patientenwillens aber oft im Weg steht, musste Elke Gloor am Beispiel ihrer Mutter erfahren. Zusammen mit dem auf Medizinrecht spezialisierten Anwalt Wolfgang Putz nahm sie den verzweifelten Kampf um die Durchsetzung des mütterlichen Wunsches, würdig sterben zu dürfen, auf.208 Seiten, Verlag Hoffmann und Campe, ISBN 978-3-455-50201-5Hans Wehrli, Bernhard Sutter, Peter Kaufmann (Hg.) Der organisierte Tod. Sterbehilfe und Selbstbestimmung am Lebensende – Pro und Contra.Hat der Mensch das Recht, selbst zu entscheiden, wann er stirbt? Akteure, Experten und Kritiker zeigen anhand wahrer Fälle und Schicksalsgeschichten, wie Sterbehilfe in den letzten 30 Jahren in der Schweiz, aber auch in Deutschland und im übrigen Europa zu einer nicht mehr wegzudenkenden Realität geworden ist. Die Autoren beziehen Stellung zu kontroversen Aspekten der Sterbehilfe aus der Sicht der Betroffenen, der Angehörigen, der begleitenden Ärzte, Seelsorger, Sterbehilfeorganisationen sowie aus der Sicht von Medizinethik, Recht und Politik. Der Sammelband zeichnet dabei ein feines Bild des Kampfes um Würde und Selbstbestimmung am Lebensende.270 Seiten, Orell Füssli Verlag 2012, ISBN 978-3-280-05454-3

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Tod und das Leben danach

Jana Haas
Jenseitige Welten.
Die Reise der Seele ins Licht.
Jana Haas, seit Kindheit hellsichtig, beantwortet viele Fragen rund um die geistigen Welten, den irdischen Tod und die unsterbliche Seele: Wie begleiten die Engel die Seele im Diesseits wie im Jenseits? Was passiert während des Loslass- bzw. Sterbeprozesses? Was erwartet uns nach dem physischen Tod, im "Leben" danach? Wo halten sich unsere Verstorbenen auf? Was geschieht bei der Wiedergeburt? Was ist überhaupt der Sinn des Lebens und der unendlichen Inkarnationen?Jana Haas ist in den jenseitigen Welten genauso zu Hause wie in der irdischen Welt. Sie macht das unsterbliche Leben begreifbar und erklärt das Leben auf der Erde wie auch das Dasein im Himmel. Das Buch macht Hoffnung und nimmt die Angst vor dem "unsichtbaren" und "unbekannten" Jenseits. Mehr über Jana Haas.
184 Seiten, Knaur Verlag 2012, ISBN 978-3-426-65692-1


Elisabeth Kübler Ross
Über den Tod und das Leben danach.

Die berühmte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross vermittelt in ihrem Bestseller ein klares Bild davon, was jeden von uns nach dem Ablegen des irdischen Körpers erwartet. Das Buch gibt dem Bewusstsein der heutigen Menschheit viele neue Denkanstöße, beweist die Autorin doch überzeugend und einfühlsam, dass es ein Leben nach dem Tod tatsächlich gibt.
Ihre Worte spenden Trost und Hoffnung, Vertrauen und Liebe. Sie geben praktische und seelische Hilfe und lehren uns, dass jedes noch so leidvolle Schicksal eine Botschaft für uns hat und uns eine neue Chance zum Wachstum bietet.
123 Seiten, Verlag Silberschnur 2012, ISBN 978-3-89845-365-3

Pim van Lommel
Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung.
Der Kardiologe Pim van Lommel zweifelt die herkömmliche Auffassung von Leben und Tod an. Seine These ist, dass das Bewusstsein auch nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung nicht im Körper lokalisierbar ist und dass es nach dem Tod nicht aufhört zu existieren. Van Lommels Erkenntnisse beruhen auf internationalen wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen und Berichten tausender Patienten, die Nahtoderfahrungen erlebten.
440 Seiten, 6. Auflage 2011, Patmos Verlag, ISBN 978-3-8436-0522-9

Gabriel Looser
Wohin geht die Seele? Ein Reiseführer ins Jenseits.
Der ausgebildete Theologe und humanistische Psychologe Gabriel Looser hat jahrelang als Seelsorger Kranke und Sterbende begleitet. Er stellt die Frage, was die Seele nach dem Tod erwartet. Himmel oder Hölle, Nichts oder Licht? Nicht um Drohung und Angst geht es, sondern um tiefe Einsichten in die Grundbefindlichkeit von uns Menschen, die condition humaine. In den religiösen Traditionen sucht Gabriel Looser nach Antworten. Nebst zahlreichen Berichten von Nahtoderfahrungen finden wir wertvolle Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Am Ende steht die Botschaft vom Vertrauen in das grosse Geheimnis, zu dem wir alle zurückkehren werden. Für Trauerverarbeitung, Sterbebegleitung und Vorbereitung auf den Tod.
256 Seiten, 2012, Kösel Verlag, ISBN 978-3-466-37030-6

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Trauer

So unterschiedlich Menschen und ihre Lebenssituationen sind, so unterschiedlich treffen sie auch Tod und Trauer. Entsprechend gibt es eine grosse Zahl von Publikationen, die sich mit den Themen rund um Tod und Trauer auseinandersetzen. Beispiele:
– Frauen, die ihren Partner verloren haben;
– früher Tod eines Kindes und Abschiedsrituale;
– Suizid – und wie Angehörige damit umgehen können;
– die heilende Kraft von Märchen
Wir haben aus dem umfangreichen Angebot eine Auswahl herausgepickt und gelesen. Hier unsere Tipps:

Günter Franzen
Zeit des Zorns.
Tagebuch einer Trauer.
Es ist eine Zeit des Zorns: Wie kann man leben in einer Welt, in der so qualvoll gestorben wird? Der Krebstod seiner geliebten Frau ist für den Schriftsteller Günter Franzen ein Verlust, der sein gesamtes Weltbild erschüttert. Auch wenn die Verantwortung für seine Tochter dem Alltag des Witwers bald wieder auf die Beine hilft, versinkt der Zurückgelassene zunächst in einer wütenden Sprachlosigkeit gegenüber der Macht des Todes. Wie geht jemand, der seine religiösen Bindungen schon lange abgestreift hatte, damit um, dass er nicht aufhören kann, mit Gott zu hadern? Was wird aus dem störrischen, wieder und wieder sich einstellenden Wunsch, dem Tod nicht das letzte Wort zu überlassen? Franzen tastet sich voran: eine bewegende Suche nach einer Sprache, die den Tod überwindet.180 Seiten, Verlag Herder 2011, ISBN 978-3-451-61042-4

Liv Kortina
Mit schwarzem Flügelschlag. Aufzeichnungen über Liebe und Tod.
Die Autorin erzählt von dem plötzlichen und zugleich lange erwarteten Tod ihres noch jungen Ehemannes und darüber, wie diese Erfahrung ihr Leben veränderte. Ein aufwühlender Bericht über die Erfahrung mit Liebe und Verlust.
48 Seiten, 3. Auflage 2005, Rex Verlag,
ISBN 3-7252-0361-x

Marlene Lohner
Plötzlich allein.
Frauen nach dem Tod des Partners.
Auch hier sind Erfahrungsberichte versammelt von Frauen, die ihren Partner verloren haben. Oft führt Trauer, gerade von Witwen, zu Isolation, wie Lohner betont. In dieser Situation helfen Menschen, die bereit sind, wahrhaft Anteil zu nehmen. Betroffene können eine Hilfe sein, da sie am besten verstehen, was ein solcher Verlust in einem Menschen auslöst.142 Seiten, 6. Auflage 2007, Fischer Taschenbuch Verlag,
ISBN 978-3-596-13838-8

Chris Paul
Warum hast du uns das angetan?

Ein Begleitbuch für Trauernde, wenn sich jemand das Leben genommen hat.
Paul beschäftigt sich mit dem tabuisierten Thema Suizid. Nach einem sozialwissenschaftlichen Überblick, untersucht er den Prozess des Trauerns und die Aufgaben, die der Trauernde dabei bewältigen muss. Dazu wendet er das Modell der vier Aufgaben der Trauer an und wie sich dieses im besonderen Fall der Selbsttötung gestaltet. Ein Kapitel befasst sich mit der Trauer von Kindern und Jugendlichen, ein weiteres, im Anhang, bietet hilfreiche Sachinformationen.
160 Seiten, 2006, Gütersloher Verlagshaus,
ISBN 978-3-579-06812-1

Edda Reschke
Mit Märchen trauern lernen.
Trauerbegleiter können in Märchen eine Quelle voller psychotherapeutischen Geschichten finden. Märchen schaffen Bilder für unser Empfinden, besonders für die intensiven Gefühle der Trauer, und können eine Brücke schlagen zwischen dem natürlichen (unbewussten) Wissen unserer Seele und der Angst vor dem Tod. Das Buch stellt verschiedene Märchen vor und zeigt auf, wie sie für den Fall der Trauer nutzbar gemacht werden können.
102 Seiten, 2002, Topos plus, 
ISBN 978-3-7867-8425-8

Heidemarie Hillje
Ja zum Leben.
Wege aus der Trauer.
Heidemarie Hillje holt als spirituelle Wegbegleiterin in ihrem Trauerbuch die Betroffenen in ihrer Verzweiflung und inneren Dunkelheit ab und führt sie zurück zum Leben, zur Lebensfreude. Der Verstorbene soll im Herzen bleiben, aber der seelische Schmerz darf nicht das weitere Leben bestimmen. Verlust und Trauer anzunehmen, negative, belastende Emotionen zu bewältigen und loszulassen, sich den vielfältigen Lebenserscheinungen zuzuwenden, sind wichtige Schritte, das seelische Gleichgewicht wieder zu erlangen und die eigene Lebenskraft und Freude am Leben zu empfinden.
139 Seiten, Verlag Via Nova 2012, ISBN 3866162146

Klaus Onnasch, Ursula Gast
Trauern mit Leib und Seele.
Orientierung bei schmerzlichen Verlusten.
Dieses Buch versucht die Erkenntnisse aus den Theorien der Wissenschaft der Neurobiologie auf Trauerprozesse zu übertragen und diese verständlich und praxisnah darzustellen. Dabei greifen die beiden Autoren auf Erfahrungen ihrer dreissigjährigen Beschäftigung in der Trauerbegleitung sowie auf persönliche Erlebnisse mit Trauer, Verlust und Abschiednehmen zurück. Die beiden Autoren haben bereits gemeinsam ein Buch zum Thema „Trauma und Trauer“ verfasst, auf das sie sich in ihrem aktuellen Ratgeber zwar beziehen, aber auch ihre Unterschiedlichkeit betonen.
180 Seiten, Klett-Cotta Verlag 2011, ISBN 978-3-608-86029-0

Jorgos Canacakis
Ich sehe deine Tränen. Lebendigkeit in der Trauer.
Die Grundlagen des Lebens- und Trauerumwandlungsmodell (LTUM)
Der Trauer einen Ausdruck geben – das ist wesentlich, um wieder neuen Zugang zum Leben zu finden. Dieses Buch ist die Quintessenz der langjährigen Arbeit des Psychologen und Therapeuten Jorgos Canacakis. In leicht verständlicher Sprache stellt er dar, dass Trauer eine notwendige Reaktion ist, die zum Leben dazugehört. Sie ist durch Zeit und Vergessen nicht "heilbar", sondern ein tiefes Gefühl mit enormer Energie, das kreativ für einen neuen Lebensbeginn eingesetzt werden kann.
320 Seiten, Kreuz Verlag 2011, ISBN 978-3-451-61031-8

Angelika Daiker (Hg.)
Eines Tages ein Regenbogen.
Ein Begleiter in Zeiten der Trauer.
Der Tod eines nahen Menschen bringt alles ins Wanken. Der tiefe Schmerz der Trauer scheint für immer zu sein, der Weg der Trauer endlos und ohne Hoffnung. In solchen Zeiten sind gute Begleiter wichtig. Angelika Daiker hat für dieses Buch Texte und Gedichte ausgewählt, die die Kraft haben, Trauernde auf diesem Weg zu begleiten. Trauerzeiten kommen und gehen wie Ebbe und Flut, was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder. Ein Lesebuch, das Mut macht, mit dem Verlust zu leben und ihn irgendwann in eine Quelle der Kraft zu verwandeln. Mit Texten von Claudia Cardinal, Hilde Domin, Roland Kachler, Verena Kast, C.S. Lewis, Rainer Maria Rilke und vielen anderen.
128 Seiten, Patmos Verlag 2012, ISBN 978-3-8436-0224-2

Bernard Jakoby
Verzeihen ist immer möglich. Die Bedeutung der Aussöhnung im Sterben und in den Nachtodkontakten.
Der bekannte Sterbeforscher Bernard Jakoby geht im ersten Teil dieses Buches der Frage nach, was Menschsein und geistige Aussöhnung bedeuten, und beschreibt im zweiten Teil alle bekannten Formen von Nachtodkontakten und wie diese heute gezielt auch in der Psychotherapie eingesetzt werden. Die Fülle an Fallbeispielen, die er über die Jahre gesammelt hat, macht deutlich, wie weit Nachtodkontakte verbreitet sind und wie sie Hilfestellung und Trost bieten. Derartige Kontakte erfolgen auf sehr subtile Weise, z.B. durch Träume, sanfte Berührungen, durch Gerüche oder in medialen Sitzungen. Sie gehen spontan von einem Verstorbenen aus und können nicht willentlich herbeigeführt werden.
240 Seiten, 2013, Nymphenburger Verlag, ISBN 3485014079

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Kinder

Boris Cyrulnik
Wenn Kinder sich selbst töten.
Das Unfassbare begreifen und verhindern.
Wenn ein Kind sich tötet, sind die Erwachsenen geschockt, stehen ratlos vor der Frage nach den Ursachen. Und oft genug wird die Selbsttötung von Kindern gar nicht als solche erkannt, sondern für einen tragischen Unfall gehalten. Die Notsignale des Kindes hat niemand wahrgenommen oder verstanden. Einfühlsam zeigt der renommierte französische Neuropsychiater und Psychoanalytiker Boris Cyrulnik: Erwachsene müssen Kindern Liebe, Zuwendung und ein offenes Ohr schenken, dann kann ihr Suizid verhindert werden. Ein Buch, das ein schwieriges Thema ans Licht der Öffentlichkeit bringt und Präventionsmöglichkeiten verdeutlicht.
168 Seiten, Patmos Verlag 2012, ISBN 978-3-8436-0214-3

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Fachbücher

Judith Naef, Ruth Baumann-Hölzle, Daniela Ritzenthaler-Spielmann Patientenverfügungen in der Schweiz. Basiswissen Recht, Ethik und Medizin für Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen.
Die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten der heutigen Medizin erfordern immer häufiger den Entscheid, ob bei schwerstkranken, nicht mehr ansprechbaren Personen ein medizinischer Eingriff durchgeführt oder eine Therapie eingeschränkt werden soll. Ist der Patient urteilsfähig, entscheidet er über die Durchführung medizinischer Massnahmen selber. Wenn die betroffenen Patienten nicht urteilsfähig sind, muss stellvertretend für sie entschieden werden. Das Buch gibt Antworten, wer berechtigt ist, anstelle der Patientinnen zu entscheiden und wie die Patientin mit einer Patientenverfügung auch für Situationen der Urteilsunfähigkeit ihren Autonomieanspruch wahrnehmen kann. Fachpersonen des Gesundheitswesens sowie interessierte Laien finden ausführliche Informationen zu den rechtlichen, medizinischen und ethischen Fragen rund ums Lebensende sowie Checklisten, Formulierungsvorschläge, Adresslisten und Gesetzestexte, die helfen, sich in der neuen Situation rasch zu orientieren.
161 Seiten, 2012, Schulthess Juristische Medien AG, ISBN 978-3-7255-6454-5

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Forum für Sterbekultur | 07.10.17