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Neuerscheinungen

Spiritual Care
Über das Leben und Sterben
Eckhard Frick, Brigitte Boothe

-          Warum muss ich leiden?
-          Was geschieht nach dem Tod?
-          Habe ich eine Seele?
-          Was ist mit Gott?
-          Wieso passiert gerade mir das alles?
-          Gehört der Tod zum Leben?

Wer leidet, wer stirbt, sucht seelischen Beistand und Trost. Wer erzählen kann, was ihn in der Seele bewegt, dem geht es körperlich besser. »Spiritual Care« heisst: Helfen, Grenzen anzuerkennen und in Grenzsituationen zu begleiten, Suche nach echtem Trost und Sinn. »Spiritual Care« eröffnet spirituelle Kraftquellen und zeigt Wege aus der Angst.
Eine Seele haben heisst: lebendig sein. Angesichts des Todes fragen Menschen von jeher: Wo bleibt, wohin geht die Seele? Wer über das Sterben redet, spricht auch darüber, was es heisst: mit Leib und Seele lebendig sein. »Spiritual Care« ist die spirituellreligiöse Antwort auf die Fragen, die uns die vielen Abschiede unseres Lebens stellen.       

Deshalb handelt dieses Buch nicht nur vom Tod, sondern auch vom Leben. »Spiritual Care« ist eine noch junge Disziplin und basiert auf Erkenntnissen und Therapieformen aus Medizin, Psychotherapie und weiteren Gesundheitsberufen. »Spiritual Care« hat die Begleitung von Menschen in Krisensituationen, insbesondere von Kranken und Sterbenden, zum Ziel.

 

Vom Sterben lernen
Zu einer humanen Ethik des Todes
Virginia Sease / Peter Selg (Herausgeber)

Zur Bewältigung der grossen Fragen des Lebens im Zusammenhang mit den Mysterien des Todes in der gegenwärtigen – oft materialistisch-nihilistischen – Kultur aus spiritueller Einsicht etwas Verheissungsvolles beizutragen, ist den Autoren dieses Buches ein grosses Anliegen. Die Beiträge finden ihren Ursprung in der Tagung „Vom Sterben lernen“, die im November 2015 am Goetheanum in Dornach stattfand.

 

 

Bevor ich jetzt gehe

Was am Ende wirklich zählt - Das Vermächtnis eines jungen Arztes:
Was macht das eigene Leben lebenswert? Was tun, wenn die Lebensleiter keine weiteren Stufen in eine vielversprechende Zukunft bereithält? Was bedeutet es, ein Kind zu bekommen, neues Leben entstehen zu sehen, während das eigene zu Ende geht? Bewegend und mit feiner Beobachtungsgabe schildert der junge Arzt und Neurochirurg Paul Kalanithi seine Gedanken über die ganz großen Fragen. Paul Kalanithi war Neurochirurg und Autor. Er starb im März 2015 mit nur 37 Jahren, während der Arbeit an seinem Buch. Er hinterlässt seine Familie, seine Frau Lucy und ihre Tochter Elizabeth Acadia.

Pressestimme:
"Kalanithi ist eine unverwechselbare Mischung aus Erinnerung, Analyse und Trauerarbeit zu Lebzeiten gelungen. Wer diese kluge und zutiefst humane Meditation über die letzten Dinge in die Hand nimmt, legt sie so schnell nicht wieder weg."
Berliner Morgenpost, Dirk Hautkapp (29.03.2016)

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Herr Preindels Sterbe-Etüden

Eine Ermutigung

»Was machst du, wenn du erfährst, dass du noch ein halbes Jahr zu leben hast?« Ausgehend von dieser gleichermaßen nüchternen wie beängstigenden Frage entwirft der Held des originellsten Buches über den Tod, das ich kenne, eine Reihe von Szenarien über die Möglichkeiten seines Lebensendes.

Herr Preindl fantasiert, was ihm nach einem bevorstehenden Arzttermin zustoßen, vor allem aber, wie er darauf wohl reagieren wird. Was dabei herauskommt, nennt der Psychotherapeut Mathias Wais ›Sterbe-Etüden‹. Hier übt sich einer in das ein, was bekanntlich niemand ausprobieren kann: Den eigenen Tod. Ein derartiges Unternehmen erfordert so etwas Außergewöhnliches wie ›ernsthaften Humor‹. Der Frage, wie man angesichts der naturgemäß nicht aus dem eigenen Willen hervorgehenden Todesdynamik seine Selbstbestimmtheit aufrecht erhalten kann, begegnet der Autor mit einer erfrischenden Mixtur aus Realismus und Witz.

Ulrich Meier

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Reden über Sterben

Zum diesjährigen Welt-Palliative-Care-Tag erscheint ein Buch zu einem Thema, das Fachpersonen der Palliative Care über alle Disziplinen hinweg ebenso beschäftigt wie betroffene Menschen mit und ohne schwere Krankheit und ihre Angehörigen: Das Reden über das Sterben.

Im Buch erzählen Ärzte, Theologen und andere Mitarbeitende aus der Palliative Care, wie sie solche Gespräche führen, wie man mit Kindern über das Sterben reden kann, welche Unterstützung gegeben ist und wie man in anderen Kulturen über das Sterben spricht. Ein Gesprächsleitfaden am Ende des Buches gibt Anregungen zum Einstieg in ein Gespräch über das Lebensende und das Sterben. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen nämlich, dass Menschen friedlicher sterben und Angehörige weniger traumatisiert zurückbleiben, wenn über das Sterben im Voraus gesprochen wurde, wenn Fragen geklärt, Therapieformen besprochen und Hilfe für den Fall, dass es schlechter geht, vorbereitet wurden.

Wachkoma, Hirntod und Organtransplantation

Christian Schopper berichtet von seinen Erfahrungen als Neurologe auf der Intensivstation des Universitätsspitals Zürich. Er bringt eindrückliche Beispiele von Patienten, die im Wachkoma lagen, oder von Menschen, bei denen Hirntod diagnostiziert wurde, und erzählt vom Umgang der Angehörigen mit der schwierigen Situation. Zudem spricht er über Erfahrungen mit Organtransplantationen. Er zeigt auf, mit welchen Grundfragen die Medizin heute konfrontiert ist und weshalb die heutige Medizin eine spirituelle Erweiterung braucht.

Dr. med. Christian Schopper: Wachkoma, Hirntod und Organtranspnatation
anthrosana-Heft 229, 32 Seiten, ISBN 978-3-905364-29-3, CHF 7.-

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Spiritual Care
Über das Leben und Sterben
Eckhard Frick, Brigitte Boothe
Orell Füssli 2017
ISBN  978-3-280-05623-3
192 Seiten
Fr.26.90

 

 

 

 

Vom Sterben lernen
Verlag am Goetheanum, 2016
142 Seiten
ISBN 978-3-7235-1572-3
CHF 22.35

Bevor ich jetzt gehe
Paul Kalanithi
Knaus Verlag
2016 - 208 Seiten
ISBN 8-3-8135-0725-6 - CHF 27.90

Herr Preindls Sterbe-Etüden: Eine Ermutigung
Mathias Wais
Verlag: Gesundheitspflege initiativ
ISBN-13: 978-3932161834
2015,  200 Seiten, CHF 25

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Reden über Sterben
Elena Ibello / Anne Rüffer (Hg.)
rüffer & rub Sachbuchverlag
2016 - 152 Seiten
ISBN 978-3-906304-07-6 - CHF 19.80

 

Forum für Sterbekultur | 22.03.17