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Nachrichten, Reportagen, Sendungen

Die Diskussion über Tod und Sterben hat an Bedeutung gewonnen. Das Thema berührt, und die Gesundheitspolitik bewegt sich. Die nachfolgenden Verlinkungen zu aktuellen Medienberichten zeigen die reiche Thematik in der Schweiz und – über die Grenzen hinaus – in Deutschland und Österreich.

«Sterbehilfe für Demente ist fürchterlich»
Basler Zeitung, 24.2.18

Ethik-Talk: «Fragen nach einem gutem Sterben gehen jedermann an».
kath.ch, 21.2.18

Ethikerin: Sterbehilfe wird schnell Fremdbestimmung
ORF Religion, 12.2.18

Statt Sterbehilfe: Luzerner Heime bevorzugen palliative Pflege
Luzerner Zeitung 29.1.18

Mit dem Tod leben: „Meine Familie starb an Krebs und ich habe Sinn darin gefunden“
ze.tt, 26.1.18

Forschung: Künstliche Intelligenz sagt den Todeszeitpunkt voraus
heise online, 26.1.18

„Der Tod ist wie eine Geburt in die andere Richtung”
Krautreporter, 16.1.18

palliative ch übernimmt palliativkarte.ch
kath.ch, 9.1.18

Die Frage nach Anfang und Ende
mephisto 97.6 | Lokalradio der Universität Leipzig, 5.1.18

Zürich erhält Seelsorge-Hotline
kath.ch, 1.12.17

Manche sterben lieber als mit einem neuen Herzen leben zu müssen
Neue Zürcher Zeitung, 25.11.17

Jeder sechste Sterbende erlebt seinen Tod nicht
kath.ch, 22.11.17

Palliative Care hat grosses Potenzial
Luzerner Zeitung, 21.11.17

Kann man sich mit dem Tod versöhnen?
Deutschlandfunk Kultur, 12.11.17

Der Professor ist sich sicher, nach dem Tod ist es nicht vorbei
TAG24, 12.11.17

«Über das Sterben will niemand reden»
Der Landbote, 10.11.17

«Über das Sterben will niemand reden»
Der Landbote, 10.11.17

Unheilbar krank – was kann Palliativ-Medizin?
Telebasel, 24.10.17

Sterbefasten - „Sanfter“ Tod oder doch Suizid?
Informationsdienst Wissenschaft (Pressemitteilung), 20.10.17

Hospiz Zentralschweiz -  Auch Tagesbetten sind geplant
Schweizer Radio und Fernsehen, 14.10.17

Palliative Care für Kinder: wichtig, aber selten in der Schweiz
swissinfo.ch, 12.10.17

Wo sterben? Wirklichkeit und Wunsch klaffen auseinander
Ärzte Zeitung, 9.10.17

Palliativpflege in der Neurologie hilft nicht nur Patienten, sondern auch ihren Betreuern
Pressetext.com (Pressemitteilung), 17.9.17

Worauf es am Ende ankommt
Tages-Anzeiger Online, 17.9.17

Notwendigkeit, Sterbefasten differenzierter zu betrachten  
Schweizerische Ärztezeitung, 2017, 98 (36)  1161–1163 pdf

Palliativmedizin - Gut betreut sterben
SPIEGEL ONLINE, 12.9.17

Wie sich eine Bremerin auf den Tod vorbereitet
buten un binnen, 7.9.17

Sterben hinter Gittern
Schweizer Radio und Fernsehen. 3.9.2017

Gesucht wird ein schönes Haus zum Sterben
Solothurner Zeitung, 2.9.17

Kinder mit Trauer nicht alleine lassen
shz.de, 28.8.17

«Suizid ist eine Handlung, die sich dem ethischen Urteil entzieht»
Tages-Anzeiger Online, 23.8.17

Kämpfer für ein selbstbestimmtes Leben und Sterben
Deutschlandfunk Kultur, 23.8.17

Sterbehilfe in den Niederlanden: Etabliert und … entgleist!
BIZEPS, 10.8.17

Bewährte Ansprechpartner: Palliative Beratungshotline für schwer an Multipler Sklerose erkrankte Menschen geht in die zweite Runde
DMSG Multiple Sklerose Nachrichten, 3.8.17

Leben nach dem Suizidversuch: Der Sprung und das Danach
derstandard.de, 30.7.17

Über den Tod reden, immer wieder
Tages-Anzeiger Online, 26.7.17

St. Christopher's in London - Das erste moderne Hospiz wird 50
evangelisch.de, 23.7.17

Mehr Würde auf dem Sterbebett -  Palliativbetten in der Ostschweiz
Ostschweiz, 20.7.17

Erzbistum Köln thematisiert Sterben in Würde
domradio.de, 18.7.17

Kann man unfriedlich einschlafen?
Der Bund, 17.7.17

Was ist ambulante Palliativpflege und was kann sie leisten
hamburg040 - Hamburg-Magazin, 6.7.17   

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Analysen und Schwerpunkte

Fazit NFP 67:     Sprechen über das Sterben tut not

Anlässlich der Schlussveranstaltung des Nationalfonds Projekts wurde ein zusammenfassender Bericht vorgestellt.
11 Impulse für ein würdiges Sterben
wurden präsentiert, die sich aus der grossen Vielfalt der Themen ablesen lassen.

Für Sterbende kommt dem Dialog mit Menschen sehr grosse Bedeutung zu. In der menschlichen Begegnung am Lebensende sind jedoch die Betroffenen, deren Angehörige wie die Fachleute wenig geübt.

Die Forschung zur Spiritualität am Lebensende lässt die wissenschaftlichen Tabus wackeln, indem deutlich wird, dass am Lebensende sehr häufig Erlebnisse auftreten, die mit naturwissenschaftlichem Selbstverständnis nicht erklärt werden können. Forschung zur alternativen Religiosität – dazu wurde auch die anthroposophische Praxis befragt und wert geschätzt – sollte fortgesetzt werden.

Markus Zimmermann, Ethiker und Präsident der Leitungsgruppe, bezeichnete die sehr hohe Zahl der vorgenommenen Sedierungen (Bewusstseinstrübung, Betäubung) am Lebensende als überraschendstes und dringend weiter zu beobachtendes Resultat der Erhebungen.
(Forum für Sterbekultur, FA, 21.11.2017)

Zum Synthesebericht

Zu den Forschungsberichten im Einzelnen

Zusammenfassung: Forschung Alternative Religiosität und Lebensende

Bericht NZZ  21.11.2017

Bericht Tages-Anzeiger   22.11.2017

Bericht Palliative.zh.sh     22.11.2017

Ein neues kulturelles Paradigma des Sterbens

Roland Kunz und Heinz Rüegger

Der Tod kommt nicht mehr einfach, er muss oft geplant, beschlossen, durchgeführt werden. Wir müssen heute immer mehr selber entscheiden, was früher dem Schicksal überlassen wurde.

Das Thema «Selbstbestimmtes Sterben» hat Hochkonjunktur, meist wird über den assistierten Suizid diskutiert. Damit wird die Herausforderung des Themas aber fundamental verkannt. Assistierte Suizide machten 2014 nur gerade 1,2 Prozent aller Todesfälle aus und spielen darum für die Frage des selbstbestimmten Sterbens nur eine marginale Rolle. Die wesentlichen Fragen ergeben sich aus dem Umstand, dass wir in einer Zeit leben, in der wir aufgrund medizinischer Fortschritte und der Bedingungen unseres Gesundheitswesens genötigt sind, uns mit einem neuen Paradigma im Umgang mit dem Sterben vertraut zu machen…..
NZZ, 12.4.2017

«Es geht nicht um den Tod – es geht um das Leben»

Tanja Krones ist das Gewissen des Unispitals Zürich. Als Leiterin des Ethikkomitees berät die 46-Jährige Ärzte, Patienten und Angehörige in schwierigen Fällen – auch in Fragen rund ums Sterben.

Das «Migros Magazin» befragte die leitende Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich vor allem zu Themen rund ums Sterben. Mit ihren Antworten gibt Krones Einblick in die existenziellen Fragen, die Betroffene und Fachpersonen in schwierigen Situationen beschäftigen. Dabei betont sie, wie wichtig es ist, mit behandelnden Fachpersonen, aber auch im privaten Umfeld ausführliche Gespräche über die letzte Lebenszeit und das Sterben zu führen. Dabei, so Krones, gehe es nicht primär um den Tod, sondern um das Leben.
Migros Magazin, 2.5.16

„Wenn die Eltern alt werden“

250 000 Frauen und Männer kümmern sich in der Schweiz um ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Eva Geiser und Gottlieb Diggelmann berichten, wie sie die Pflege ihrer betagten Mütter organisieren und mit der Situation umgehen. Ausserdem spricht die Pflegefachfrau Romy Mahrer Imhof in einem Interview über die Belastung, welche die Pflege bedürftiger Angehörigen mit sich bringen kann und wie wichtig es ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Migros-Magazin Nr. 6, 3. Februar 2014

„Mehr ältere Menschen führen zu einer friedlicheren Welt“

„Das Alter ist eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit“: Der Soziologe Peter Gross sieht kein Problem darin, dass es immer mehr ältere und immer weniger jüngere Menschen gibt. In einem Interview spricht er über die Vor-und Nachteile des Altsein, die Bedürfnisse älterer Menschen und die Erwerbstätigkeit im Pensionsalter.
Migros-Magazin Nr. 6, 3. Februar 2014

"Entscheid über Leben und Tod"

Sterbehilfe wird immer häufiger genutzt. Aber kann man als Mensch über so etwas Grosses wie den Tod entscheiden? Haben wir überhaupt das Recht, den Zeitpunkt selber zu bestimmen? Ein Streitgespräch zwischen der Exit-Präsidentin, einem Palliativmediziner und einem Ethiker. Migros-Magazin Nr. 16, 15. April 2013

"Trauma nach Sterbehilfe"

Laut einer Studie leidet jeder vierte Angehörige, der einem assistierten Suizid beiwohnte, danach an den Folgen des Erlebten. Exklusiv auf migrosmagazin.ch: Was sagen die Interviewpartner des Roundtable-Gesprächs "Entscheid über Leben und Tod" dazu? Migros-Magazin Nr. 16, 15. April 2013

"Palliative Care ist keine Privatsache"

Heike Gudat ist leitende Ärztin im "Hospiz im Park" Arlesheim. Sie gibt Auskunft über die Problematik von Fallpauschalen und fordert kostendeckende Tagespauschalen für Palliativkliniken. Basellandschaftliche Zeitung, 21. Januar 2013.

"Wir wollen unser Sterben kontrollieren"

Ein gross angelegtes Nationalfondsprojekt untersucht, unter welchen Umständen in der Schweiz gestorben wird. Der theologische Ethiker Markus Zimmermann-Acklin gibt in einem Interview Auskunft. Basellandschaftliche Zeitung, 24. November 2012.

"Vater war nicht lebensmüde, aber lebenssatt" 

Ueli Oswald, dessen Vater sich für einen begleitetend Freitod entschieden hat, berichtet, wie er das Sterben seines Vaters erlebt hat und rät, den Tod nicht zu tabuisieren. Basler Zeitung, 27. September 2012.

"Dürfen alte Leute sterben, wenn sie das wollen?"

Die Pfarrerin Gertrud Bernoulli berichtet über ihre Begleitung alter und dementer Menschen in ihrer Gemeinde. Sie organisiert seit 22 Jahren in einem Team den Politischen Abendgottesdienst in Zürich, als Ort des spirituellen Austauschs engagierter Leute. Die Wochenzeitung, 6. September 2012.

"Wenn das eigene Kind stirbt"
Die Jasmina-Soraya-Stiftung kümmert sich um Eltern, die ein Kind verloren haben. Der Bericht von direkt Betroffenen ist nicht nur informativ, sondern auch berührend. Tages-Anzeiger, 7. August 2012.

"Oft geht es um ganz praktische Sachen"
Der Palliativmediziner Lukas Ritz berichtet über konkrete Gründe für Suizidgedanken und seine kritische Haltung gegenüber Sterbehilfe. Tageswoche, 22. Juni 2012.

"Gesetze allein können die Sterbehilfe nicht regeln"
Eine kritische und differenzierte Betrachtung der Sterbehilfpropaganda. Die Welt online, 15. Mai 2012.

"Stirbt ein alter Mensch, ist das häufig kaum der Rede wert"
Daniel Grob, Medizinscher Direktor des Stadtspitals Waid, kritisiert unsere Sterbekultur und bemängelt das Fehlen einer Fallpauschale "Sterben" in den Spitälern. Tages-Anzeiger, 15. Juni 2012.

"Sterbehilfe als Hilfe zum Leben, bis zuletzt"
Seit Jahren sorgt die organisierte Suizidhilfe für kontroverse Diskussionen in der Öffentlichkeit. "Exit" und "Dignitas", die in der Schweiz sogenannte Sterbehilfe anbieten, verstehen unter würdigem Sterben vor allem die Möglichkeit, den Todeszeitpunkt selber zu bestimmen. Einen anderen Standpunkt vertritt die Journalistin und Buchautorin Klara Obermüller. In ihrem Artikel berichtet sie von ihrer eigenen Erfahrung, im Sterbeprozess “zusammen die Angst und die Ohnmacht auszuhalten.” NZZ am Sonntag, 11.11.2007.

"Im Hinblick auf den Tod"
Ein Bericht über die Tagung "Das Leben im Tode" vom 16. - 18.11.07 im Goetheanum.
 Das Goetheanum Nr. 47, November 2007.

"Wir sind auch immer Wegbegleiter"
Was brauchen Schwerkranke und Sterbende? Aus einem Gespräch mit der Pflegefachfrau Waltraud Marschke.
 Das Goetheanum Nr. 47, November 2007.

 

Forum für Sterbekultur | 01.06.18