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Den Mut finden, hinzuschauen

Wir alle wissen, dass wir sterben werden, aber oft ziehen wir es vor, diese Tatsache von uns fernzuhalten. Denn es ist nicht einfach, sich mit Tod und Sterben zu beschäftigen. Ängste vor dem Unbekannten tauchen auf, vor Schmerzen und Verlusten, die uns vielleicht bevorstehen. Fragen werden wach, auf die wir häufig keine Antwort wissen: Gibt es ein Weiterleben nach dem Tod? Gibt es ein Leben vor der Geburt? Gibt es ein Jenseits, wie es die Religionen darstellen? Oder ist mit dem Tod alles zu Ende?

Tod und Sterben gehören zu den grossen Rätseln und Herausforderungen unseres Lebens. Jeder Mensch wird früher oder später damit konfrontiert und muss einen Weg finden, um ihnen zu begegnen. Es gibt viele Orientierungshilfen auf diesem Weg – persönliche Erfahrungen, Gespräche mit anderen Menschen, Botschaften des Glaubens oder der Erkenntnis, die uns Künstler, Philosophen, Mystiker, Wissenschafter und Religionsstifter aller Zeiten übermittelt haben. Aber niemand kommt darum herum, die einzelnen Schritte auf diesem Weg selber zu tun – das heisst, das eigene Leben zu betrachten und sich bewusst zu machen, dass es ein Ende haben wird.

Diese Website möchte Mut machen, sich mit dem Sterben auseinanderzusetzen – mit dem eigenen wie mit demjenigen der Menschen, die uns nahe stehen. Sie möchte dazu einladen, Tod und Sterben nicht einfach auszuklammern, sondern als einen wichtigen Teil des Lebens zu begreifen, den wir achtsam vorbereiten und aktiv gestalten können.

Auf dieser Website werden Themen zu Tod und Sterben aus anthroposophischer Sicht dargestellt. In der Anthroposophie endet das menschliche Leben nicht mit dem Tod, sondern es geht in einer andern Form weiter. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf die Pflege Kranker und Sterbender, auf eine Sterbebegleitung, die über den den Tod hinausgeht, und auf eine kritische Haltung gegenüber Suizid. Diese Sichtweise kann dazu beitragen, den Umgang mit Schmerzen und Ängsten zu erlernen und bietet Grundlagen an, um dem Tod mit neuen Erkenntnissen und Energien zu begegnen.

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Forum für Sterbekultur | 27.04.17