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Tipps für Angehörige

Wer sich entschliesst, eine nahestehende Person zu Hause zu pflegen, übernimmt eine Aufgabe, die ebenso belastend wie menschlich bereichernd sein kann. Es lohnt sich, die Situation sorgfältig abzuklären und auch die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Die folgenden Tipps mögen dabei mithelfen.

  • Nehmen Sie Ihre eigenen Gefühle ernst und lassen Sie sich nicht von anderen Personen zu etwas drängen, das Sie nicht wirklich selber wollen. Entscheiden Sie nach Ihrer inneren Überzeugung – auch wenn Ihre Umgebung Sie nicht versteht.
  • Suchen Sie sich professionelle Hilfe und scheuen Sie sich nicht, an verschiedensten Stellen anzuklopfen und Auskünfte einzuholen. Es gibt oft mehr Möglichkeiten, als wir denken.
  • Stellen, bei denen Sie Beratung und Unterstützung bekommen können: Spitex-Organisationen, Sozialdienste von Spitälern, Sozialdienst Ihrer Wohngemeinde und Ihrer Kirchgemeinde, Pro Senectute, Krebs-Liga, andere Gesundheits-Ligen und Verbände (wie zum Beispiel die Schweizerische Alzheimervereinigung).
  • Richten Sie sich zu Hause möglichst praktisch ein: Die Spitex  hilft Ihnen bei der Beschaffung eines Spitalbettes und anderer Hilfsmittel.
  • Klären Sie die finanzielle Situation genau ab. Erkundigen Sie sich, ob Sie Hilflosenentschädigung und Ergänzungsleistungen beanspruchen können. Erkundigen Sie sich bei der Krankenkasse, welche Kosten diese übernimmt.
  • Denken Sie daran, dass es ausser den anthroposophischen Spitälern auch Hospize gibt, wo palliative Pflege und das Wohl der betreuten Person und Ihrer Angehörigen im Vordergrund stehen. Hospize können in der letzten Lebensphase eine Alternative zu einem normalen Spital sein.
  • Isolieren Sie sich nicht von Freunden und Bekannten. Es ist wichtig, dass Sie Menschen um sich haben, denen Sie vertrauen und mit denen Sie reden können. Es wäre gut, wenn Sie eine oder zwei Personen hätten, die Sie zu jeder Tag- oder Nachtzeit anrufen können. Machen Sie das im Voraus mit ihnen ab.
  • Überprüfen Sie immer wieder, ob Ihre Entscheidung noch richtig ist. Wenn die Situation für Sie nicht mehr stimmt, sollten Sie nicht zögern, eine andere Lösung zu suchen.

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Ratgeber

Ein hilfreiches Buch über die Pflege zu Hause ist der Beobachter-Ratgeber “Ein Pflegefall in der Familie” von Monika Brechbühler. Er enthält Entscheidungshilfen, wichtige Informationen, Tipps und Kontaktadressen. Beobachter-Buchverlag.

Beratung

Das SRK Bern-Oberland bietet mit beocare.ch Dienste zur Entlastung Angehöriger an. Dieses Projekt gehört zur Palliative Betreuung Region Thun. Es soll als Anlaufstelle dienen für Menschen, die sterbende, kranke oder betagte Angehörige begleiten möchten. Neben Beratung, Trauerbegleitung und Weiterbildung wird auch praktische Unterstützung für den Alltag angeboten.

 

Forum für Sterbekultur | 13.04.16