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Schwellenübertritt im Spital

Der Schwellenübertritt im Krankenhaus kann Menschen jeglichen Alters treffen. Angehörige wie Mitarbeitende erleben das Leid gemeinsam. Im Spital Richterswil wird mit einer überkonfessionellen Feier ein Raum geschaffen, wo die Trauernden dem verstorbenen Menschen nochmals gemeinsam gedenken können.

Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch.
Wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist. 
(Novalis)

Die Worte von Novalis bringen die Grundhaltung am Paracelsus Spital Richterswil zum Ausdruck: Unsere menschliche Biographie beginnt bei der Geburt aus der Geborgenheit des Mutterleibs. Beim Todeseintritt schliesst sich der Lebenskreis, und es wird eine Schwelle in eine neue Bewusstseinsebene überschritten. 

Dieser Schwellenübertritt wird von der Mitarbeiterschaft mit gebührendem Respekt begleitet. Ist der Tod eingetreten, haben die Angehörigen genügend Zeit, sich in Ruhe zu verabschieden. Anschliessend wird die verstorbene Person gewaschen und eingekleidet. Entsprechende Wünsche der Patientin, des Patienten oder der Angehörigen werden dabei gerne berücksichtigt.

Aufbahrung und Totenwache
Die verstorbene Person wird dann in einem würdevoll eingerichteten Raum aufgebahrt und kann dort bis zu drei Tagen verbleiben. In dieser Zeit sind Besuche von Angehörigen zum Abschiednehmen jederzeit möglich. Falls gewünscht, kann eine Totenwache durch die Angehörigen stattfinden. 

Abschiedsfeier
Als gehaltvollen Abschluss der therapeutischen Begleitung veranstalten die Mitarbeitenden eine kleine Feier. Diese findet normalerweise ein bis zwei Tage nach Todeseintritt statt. Die Angehörigen sind zu diesem Gedenkmoment herzlich eingeladen. Ihre Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. 

Die Abschiedsfeier am Paracelsus-Spital ist überkonfessionell und somit keiner bestimmten Religion zugeordnet. Sie ist keine kirchliche Abdankungsfeier und ersetzt diese auch nicht. In einer kleinen Ansprache werden besondere Augenblicke aus der Zeit der therapeutischen Begleitung und Begegnung mit der verstorbenen Person erwähnt. Das Ritual wird durch die Anwesenden des Spitals gesanglich umrahmt.

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Forum für Sterbekultur | 03.10.17