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Leben bis zum Ende

Die Geschichte der Palliative Care ist eng mit der Hospizbewegung verknüpft. Wiederbelebt wurde sie 1967 von Cicely Saunders, die das St. Christopher’s Hospice in London gründete. Unheilbar kranke und sterbende Menschen werden in ärztlicher Behandlung und pflegerischer Betreuung ganzheitlich begleitet.

In der Schweiz wirkte seit 1970 Rosette Poletti in Genf in diesem Sinne und Elisabeth Kübler-Ross sensibilisierte die Menschen für das Thema Sterben. So konnten verschiedene Einrichtungen und Vereine gegründet werden: das Hospiz Aargau, die Zürcher Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker und Freiwilligengruppen am Kantonsspital Baden. 1979 begann am Centre des Soins Continus im Kanton Genf die erste konsequente Umsetzung von palliativer Medizin, Pflege und Begleitung.

Das gesamtschweizerische Netzwerk wurde 1988 als «Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung SGPMP» gegründet (heute palliative ch). Während bis dahin nur vereinzelt Gruppen und Menschen tätig waren, hat die Annahme des Anliegens 2002 durch die Weltgesundheitsorganisation WHO auf internationaler und politischer Ebene einen Durchbruch erlebt.

Von der Strategie zur Plattform
Mit der «Nationalen Strategie Palliative Care» (2010–2015) legten Bund und Kantone gemeinsam mit dem Dachverband palliative ch Qualitätsrichtlinien und Umsetzungsstrategien für eine flächendeckende Betreuung fest. Danach wurde das Projekt in die Plattform Palliative Care überführt, welche die nationalen, kantonalen und regionalen Akteurinnen und Akteure vernetzt und eine Übersicht bietet über Beispiele guter Praxis.

Heute arbeitet in der Schweiz neben palliative ch eine Vielfalt an privaten und öffentlichen Stiftungen, Vereinen und Institutionen an einer umfassenden Palliativversorgung mit und ermöglicht somit eine immer bessere menschenwürdige Begleitung und Versorgung am Lebensende.

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Forum für Sterbekultur | 17.10.17