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Wenn ein neuer Stern zu früh erlischt

Sternenkinder oder Engelskinder sind Kinder, die vor oder nach der Geburt verstorben sind.

Das Risiko für eine Fehlgeburt liegt bis zur 10. Schwangerschaftswoche bei rund 17 Prozent und ab der 16. Schwangerschaftswoche noch bei fünf Prozent. Medizinisch gesehen gilt ein Fötus vor der 22. Schwangerschaftswoche oder unter 500 g noch nicht als Mensch. Doch zum Glück besteht heute mehr Verständnis für die Trauer beim Verlust der Schwangerschaft auch schon in einer frühen Phase. Dazu gehört oft der Wunsch, den Fötus bestatten zu können. In den meisten Kantonen ist dies ab der 12. Schwangerschaftswoche möglich, in einigen – wie etwa Basel-Stadt und Zürich - auch schon früher.

Ein Prozent der Schwangerschaften in der Schweiz endet mit einer Totgeburt. Auch hier wird dem Abschiednehmen inzwischen mehr Platz eingeräumt. Vielen Eltern hilft es, das tote Baby zu sehen und es auch zu berühren. Ein Fussabdruck als Erinnerungsstück kann die Trauerarbeit unterstützen.

Wenn nach der Geburt gesunde Babys im Schlaf sterben und keine Ursache für den Tod gefunden wird, spricht man von Plötzlichem Kindstod (SIDS). 2010 starben 4 Prozent der Babys in der Schweiz auf diese Weise, 1990 waren es noch 17 Prozent. Betroffene können in einer Selbsthilfegruppe der Elternvereinigung SIDS  Unterstützung finden.

Links

sternenkinder-eltern.ch 
Eine Kontaktplattform für Eltern, die ihr Kind verloren haben.

Regenbogen Schweiz 
Diese Selbsthilfevereinigung bietet Hilfe für Betroffene und ist konfessionell und politisch strikt neutral.

kindsverlust.ch 
Die Fachstelle Kindsverlust.ch bietet neben Beratung von Betroffenen auch Aus- und Weiterbildung für Fachpersonen an. Sie finanziert sich über Mitgliederbeiträge, Spenden und Kirchenzuwendungen.

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Buchtipp

Hannah Lothrop 2016: Gute Hoffnung, jähes Ende. Fehlgeburt, Totgeburt und Verlust in der frühen Lebenszeit

Die Psychologin und Pionierin für ganzheitliche Geburtsvorbereitung gibt den Betroffenen einen umfassenden Leitfaden in die Hand; sowohl für die vielen ganz praktischen Entscheidungen, die getroffen werden müssen, als auch für den eigenen Prozess des Loslassens. Das Buch macht Mut, den Weg der Trauer zu beschreiten, um damit die Weichen zu stellen für ein neues Leben.

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Forum für Sterbekultur | 23.04.19