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Zitate zu Tod und Unsterblichkeit

Zu allen Zeiten haben Menschen an ein Weiterleben nach dem Tod geglaubt – nicht nur im Rahmen religiöser Bekenntnisse. Hier eine Auswahl überraschender Aussagen, die auszugsweise auch auf den farbigen Bildern dieser Website enthalten sind.

Bhagavad Gita
"Gleichwie ein Mann die alten Kleider ablegt und neue anzieht, so legt der Träger des Leibes die alten Leiber ab und geht in neue ein."

Gottfried Benn (1886 – 1956)
"Ich glaube ja an eine irgendwie geartete Weiterexistenz auch nach dem Tod, es ist kein Aufhören, die Toten bleiben bei uns und gehören dazu, trotzdem bleibt das Aufhören des Sichtbaren und Ansprechbaren eine grosse Erschütterung."

Bettina Brentano (1785 – 1859)

"Was ist das, Tod? Begraben! Nicht mehr da! – Das Kind kanns nicht begreifen, dass man nicht mehr da sein könne. Und heute noch kann es nicht glauben ans Nichtmehrsein. Nein! Nur wie der Schmetterling aus seinem Sarg hevorbricht, ins Blumenelement, und nicht sich besinnt, nur taumelt lichttrunken, nur freudig schwärmt, so lösen die Kranken, die Müden sich ab vom Leib, so steigen sie auf ins reinere Freiheitsleben, das ist alles, was den Sinnen nicht sichtbar war. Wie die Raupe sich veredelnd umwandelt, so kanns der Mensch auch."

Henry Ford (1863 – 1943)
"Was einige für eine besondere Gabe oder ein Talent zu halten scheinen, das ist nach meiner Ansicht die Frucht langer, in vielen Leben erworbener Erfahrung. Dazu muss ich vorausschicken, dass ich glaube, dass wir wiedergeboren werden. Sie und ich, wir alle werden viele Male wiedergeboren, leben viele Leben und speichern reiche Erfahrung auf. Je mehr Leben wir hinter uns haben, desto mehr wissen wir. Die scheinbar intuitive 'Gabe' ist in Wirklichkeit schwer erworbene Erfahrung."

Benjamin Franklin (1706 – 1790)
"Hier ruht der Leib des Buchdruckers Benjamin Franklin als Speise für die Würmer, gleich dem Einband eines alten Buches, aus dem der Inhalt herausgenommen und seiner Aufschrift und Vergoldung beraubt ist. Aber das Werk selbst wird nicht verloren sein, sondern es wird dermaleinst wieder erscheinen in einer neueren, schöneren Ausgabe, durchgesehen und verbessert von dem Verfasser."
(Grabspruch des Erfinders des Blitzableiters)

Werner Heisenberg (1901 - 1976)
Die moderne westliche Menschheit befindet sich auf einem Schiff, das aus so grossen Mengen von Eisen und Maschinen besteht, dass es die Nadel des Kompasses auf sich selbst ablenkt, so dass dieser den Weg nicht mehr weisen kann. In dieser Situation hilft es nicht, noch klügere Ingenieure auf die Kommandobrücke zu holen. Man muss sich nach den Menschen umsehen, die noch wissen, nach den Sternen zu navigieren.

Johann Wofgang von Goethe (1749 – 1832)
"Wenn einer 75 Jahre alt ist, kann er nicht fehlen, dass er mitunter an den Tod denke. Mich lässt dieser Gedanke in völliger Ruhe, denn ich habe die feste Überzeugung, dass unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur; es ist ein Fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist der Sonne ähnlich, die selbst unsern irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet."
(2.5.84 an Eckermann)

"Ich bin gewiss, wie Sie mich hier sehen, schon tausendmal dagewesen und hoffe wohl noch tausendmal wiederzukommen."
(25.1.1813 an Johann Daniel Falk)

"Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es.
Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd.

(...)

Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!"

(aus: Gesang der Geister über den Wassern)

Johann Gottfried Herder (1744 – 1803)

"Der ganze Frühling ist mir ein Bild der Unsterblichkeit, der Schönheit, der Auferstehung, und mein Zug dahin ist vor dem Herrn der Natur eben so untrüglich, als der Zug des wandernden Vogels, der Gang der untergehenden Sonne."

Ernst Jünger (1895 – 1998)
"Wir sind gewohnt, den Tod, etwa durch Krankheit oder Unfall, als Ursache zu sehen, die das Leben beschliesst. Das ist ein Irrtum; es ist vielmehr das Leben, das den Tod herbeiruft, wenn es in einen neuen Stand eintreten will."

Carl Gustav Jung (1875 – 1961)

"Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich in früheren Jahrhunderten gelebt habe und dort an Fragen gestossen bin, die ich noch nicht beantworten konnte: dass ich wiedergeboren werden musste, weil ich die mir gestellte Aufgabe nicht erfüllt hatte. Wenn ich sterbe, werden  – so stelle ich es mir vor – meine Taten nachfolgen. Ich werde das mit bringen, was ich getan habe."
(aus: "Erinnerungen, Träume, Gedanken")

Aus einem Brief an eine alte, schwer kranke, nicht genannte Adressatin, 19.11.1955:
"... Wäre ich an Ihrer Stelle, ich wüsste nicht, was mir zustossen könnte, doch bin ich ziemlich sicher, dass ich zum voraus keinen Suizid planen würde. Eher hielte ich am Leben fest, solange ich imstande wäre, mein Schicksal zu ertragen, oder bis reine Verzweiflung meine Hand führte. Der Grund für diese 'unvernünftige' Einstellung läge für mich in einer grossen Unsicherheit über das, was nach dem Tod geschieht. Ich habe gute Gründe anzunehmen, dass die Dinge mit dem Tod nicht zu Ende sind. Es scheint, als sei das Leben ein Zwischenspiel in einer langen Geschichte. Sie bestand schon, bevor ich war, und wird höchstwahrscheinlich weitergehen, wenn das bewusste Intervall in einer dreidimensionalen Existenz zu Ende ist. Aus diesem Grunde würde ich solange als menschenmöglich durchhalten, würde versuchen, alle vorgefassten Meinungen fallenzulassen, und die mir zukommenden Winke über post-mortem-Ereignisse (nachtodliche Ereignisse) ernsthaft bedenken. – Aus diesem Grund kann ich Ihnen nicht raten, aus sogenannt vernünftigen Überlegungen heraus Selbstmord zu begehen. Es ist Mord, und eine Leiche bleibt zurück, ganz gleich, wer wen tötete..."
        
Mascha Kaleko (1907 – 1975)
Aus der selber verfassten Grabinschrift:
"Hier liegt M.K., umrauscht von einer Linde.
Ihr 'letzter Wunsch': Dass jeglicher was finde.
Der Wandrer: Schatten, und der Erdwurm: Futter.
Ihr Lebenslauf: Kind, Weib, Geliebte, Mutter.
Poet dazu. In Mussestunden: Denker.
An Leib gesund. An Seele deutlich kränker.
Als sie verschied, verhältnismässig jung,
Glaubte sie fest an Seelenwanderung.
Das erste Dasein ist die Skizze nur.
Nun kommt die Reinschrift und die Korrektur..."

Elisabeth Kübler-Ross (1926 – 2004)
"Bevor ich mit Sterbenden zu arbeiten begann, glaubte ich nicht an ein Leben nach dem Tod. Jetzt glaube ich an ein Leben nach dem Tod, ohne den Schatten eines Zweifels."
(Aus: Questions and answers on death and dying)

Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)
"Ich kann den Gedanken nicht loswerden, dass ich gestorben war, ehe ich geboren wurde, und durch den Tod wieder in jenen Zustand zurückkehre."

Novalis (1772 – 1801)
"Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn der Mensch stirbt, wird er Geist."
(Aus den Fragmenten)

Jean Paul (1763 – 1825)
"Der Gedanke der Unsterblichkeit ist ein leuchtendes Meer, wo der, der sich darin badet, von lauter Sternen umgeben ist."

"Die Zeit ist die Larve der Ewigkeit."

"Das Leben ist ein Traum; der Tod ist ein Traum: aus den Träumen werden wir im Himmel wach."

"Der Körper ist der blosse Vorhang des Geistes. Der Körper ist so ähnlich dem Geist wie das Kleid dem Körper – ist sein Einband."

Rudolf Steiner (1861 – 1925)
"... Derjenige, der durch die Pforte des Todes gegangen ist, hat nur eine andere Lebensform angenommen und steht unserem Fühlen nach dem Tode so gegenüber wie jemand, der eben durch die Ereignisse des Lebens in ein fernes Land hat ziehen müssen, in das wir ihm erst später nachfolgen können..."
(Vortrag Düsseldorf, 17.6.1015, GA 159/160)

"... Die Toten sind ja fortwährend da. Sie sind sich bewegend, sich verhaltend in einer übersinnlichen Welt da. Wir sind nicht von ihnen getrennt durch unsere Realität, wir sind von ihnen nur getrennt durch den Bewusstseinszustand. Wir sind nicht anders von den Toten getrennt, als wir im Schlafe getrennt sind von den Dingen um uns herum: Wir schlafen in einem Raume, und wir sehen nicht Stühle und vielleicht anderes nicht, das in dem Raume ist, trotzdem es da ist..."
(Vortrag Berlin 5.2.1918, GA 181)

Voltaire (1694 – 1778)
"Die Lehre von der Wiederverkörperung ist weder widersinnig noch nichtssagend... Zweimal geboren zu werden ist nicht wunderbarer als einmal. Auferstehung ist das Eins und Alles der Natur."

Richard Wagner (1813 – 1883)

"Reinkarnation und Karma bilden einen wundervollen, ganz unvergleichlichen Weltmythos, gegen den wohl jedes andere Dogma kleinlich und borniert erscheinen muss."

Johann Heinrich Zschokke (1771 – 1848)
"Nein, der Tod ist mir nicht mehr schrecklich – nur noch insofern traurig, dass gute Menschen mich vielleicht beweinen könnten; aber harren nicht meiner in einer anderen Welt schon Brüder, die sich meiner wieder freuen können?"

"Ich kenne keinen Grund, der mich zu glauben verhindert, dass der Magnet, der hier Seelen so wunderbar an Seelen zieht, nicht unter andern Verwandlungen ferner wirken werde. So hoff ich einst in einer andern Welt, in einem andern Leben wieder mit denen verbunden zu werden, die ich in diesem Leben liebte. Mir ist es gleich, in welcher Verwandlung ich sie wiederfinde. Genug, wir gehören zueinander; wir sind Verwandte für die Ewigkeit; und unsere Liebe dauert unvergänglich in allen Hüllen."

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Glasbilder

Die farbigen Felder links oben auf dieser Website sind Ausschnitte aus Glasreliefs  der Künstlerin Monika Kagermeier

 

Forum für Sterbekultur | 07.04.16