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Wer soll was erben?

Wir können nicht völlig frei bestimmen, wem wir unseren materiellen Besitz nach dem Tod vermachen wollen. Das Gesetz legt Pflichtteile fest, die dem überlebenden Ehepartner oder der Ehepartnerin, den Kindern und den Eltern zustehen. Innerhalb dieser Einschränkungen können individuelle Verfügungen vorgenommen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den letzten Willen verbindlich auszudrücken. Mit einem Erbvertrag wird die spätere Erbteilung gemeinsam mit den Erben geregelt. Dies erlaubt individuelle Abmachungen, die bei komplizierten Familiensituationen gerechtfertigt sein können. Die Erstellung eines Erbvertrages geschieht durch einen Notar.

Mit einem Testament kann die letztwillige Verfügung einseitig ausgesprochen werden. Eine rechtliche Beratung kann nützlich sein, ist aber nicht vorgeschrieben.

Damit Sie ein Testament aufsetzen können, müssen Sie über 18 Jahre alt (mündig) und urteilsfähig sein.

Es gibt drei Arten von Testamenten:

  • das eigenhändige, handschriftliche Testament
  • das öffentliche Testament, das von einem Notar erstellt wird
  • das mündliche Testament, das in Ausnahmefällen als Nottestament von einem Notar entgegengenommen wird

Damit ein eigenhändiges Testament gültig ist, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:    

  • Das gesamte Testament muss vom Erblasser, von der Erblasserin handschriftlich verfasst sein – auch die Orts- und Datumsangaben.
  • Ort, Tag, Monat und Jahr der Errichtung sind am Ende des Dokumentes einzusetzen.
  • Das Testament muss persönlich unterschrieben sein.

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Ratgeber

Eine gute Zusammenstellung wichtiger Informationen rund um den Todesfall enthält der Beobachter-Ratgeber  «So regeln Sie die letzten Dinge» von Karin von Flüe. Im ersten Teil «Vorsorgen für den Todesfall» sind die Grundlagen des Erbrechtes leicht verständlich dargestellt und mit Erläuterungen zum Testament und zum Erbvertrag ergänzt.

Eine ausführlichere Darstellung vieler Fragen rund ums Erben enthält der Beobachter-Ratgeber «Testament, Erbschaft» von Benno Studer.

Beide Bücher sind im Beobachter-Buchverlag erschienen.

Beratung

Auskünfte und Beratungen in allen Erbschaftsfragen erhalten Sie bei Anwälten und Notariaten, aber auch bei Banken und Treuhandgesellschaften. Auch die Erbschaftsämter geben Auskunft und bieten teilweise eine kostenlose Rechtsberatung an.

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Forum für Sterbekultur | 17.10.17